Argumente

  • Miteinander statt gegeneinander: Wer die Zukunft der Stadt sichern will, der darf einzelne Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen. Alle Arten von Verkehr sind zu optimieren und aufeinander abzustimmen.
  • Lösungen statt Ideologie: Die Stadt wird dann lebenswert, wenn auch im Verkehr nicht Ideologie betrieben wird, sondern Lösungen gesucht werden.
  • Abwägen statt plafonieren: Eine allgemeine und einseitige Beschränkung des motorisierten Individualverkehrs ist nicht sinnvoll, weil sie sich negativ auf die Wirtschaft und das innerstädtische Gewerbe auswirkt.
  • Kanalisieren statt umleiten: Starke Verkehrsachsen und genügend Parkplätze entlasten die Quartiere von Such- und Auswegverkehr.
  • Überzeugen statt umerziehen: Die Einwohnerinnen und Einwohner sollen ihr Verkehrsmittel frei wählen können – nämlich immer jenes, das zur Situation/Aufgabe passt. Die städtische Verkehrspolitik hat sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung und Wirtschaft zu orientieren – nicht umgekehrt
  • Zukunft sichern statt Vergangenheit bewältigen: Wir wollen den technischen Fortschritt nutzen und den Stadtrat dazu verpflichten, dies zu tun. Dazu gehört auch die Erhöhung der Anzahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel.

 

Verkehrsreglement bisher (Annahme Städteinitiative)

Stadt St.Gallen schützt die Bevölkerung vor negativen Auswirkungen des Verkehrs.

Stadt sorgt für ein attraktives Angebot im Bereich des öffentlichen Verkehrs sowie des Fuss- und Veloverkehrs.

Stadt ist bestrebt, mit dem Ausbau des Angebotes für diese Verkehrsarten das Wachstum des Gesamtverkehrsaufkommens abzudecken.

Die Wirkung der getroffenen Massnahmen wird auf der Basis der jährlichen Verkehrsmessungen der Stadt St.Gallen überprüft. Der Stadtrat informiert im Geschäftsbericht jährlich über den Stand der Umsetzung.

Vorschlag neu

Stadt St.Gallen schützt die Bevölkerung vor negativen Auswirkungen aller Verkehrsmittel und ihrer Emissionen.

Stadt erhöht im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten den Anteil der umweltfreundlichen Verkehrsmittel nachhaltig.

Sie berücksichtigt dabei den technischen Fortschritt.

Stadt sorgt durch bauliche und betriebliche Massnahmen dafür, dass bei der Entwicklung des Gesamtverkehrs vermeidbare Behinderungen und Gefährdungen reduziert werden.

Stadt ist bestrebt, mit diesen aufeinander abgestimmten Massnahmen das Wachstum des Gesamtverkehrsaufkommens mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Verkehrsträgern (insbesondere Langsamverkehr, öffentlicher Verkehr und motorisierter Individualverkehr) zu bewältigen.

Stadt kommt den Mobilitätsbedürfnissen von Bevölkerung und Wirtschaft nach.

Die Wirkung der getroffenen Massnahmen wird auf geeignete Art jährlich überprüft. Der Stadtrat informiert im Geschäftsbericht jährlich über den Stand der Umsetzung.